Soziale und emotionale Erziehung

Die emotionale Fähigkeit ist die Grundlage unserer Lebensfähigkeit.

Soziale Fähigkeiten kann man nur erwerben, wenn man sich auf andere Menschen und deren Erfahrungen einlassen kann. Kinder lernen durch Handeln. Sie begreifen sich selbst, indem sie etwas tun und erleben. Kinder brauchen einen Ort, an dem sie ihre eigene Identität ausbauen können, sich selbst erfahren und von Spannungen frei spielen können.

Das Kind erwirbt dadurch Selbstbewusstsein, denn es erlebt seine Kraft und sein Können.

Die Kinder brauchen auch andere Kinder, da soziale und emotionale Fähigkeiten sich nur im Austausch mit anderen erwerben lassen. Kinder erleben in der Gruppe die Gesetze des Gruppenlebens, sie erfahren das Gefühl von Solidarität und Verständnis. Sie brauchen die anderen, um die Erfahrungen einordnen zu lernen, und somit für den Weg in die Selbstständigkeit.

Kinder brauchen viele Gelegenheiten, um Körpererfahrungen zu sammeln. Laufen, Springen, Toben, Rollen usw. helfen ihnen, ganzheitliche Erfahrungen zu machen. Kinder brauchen genügend Zeit, in der sie nach ihrem eigenen Zeitempfinden in Ruhe handeln können. Kinder brauchen das Gefühl, dass sie akzeptiert und ernst genommen werden. So haben sie bei vielen Gelegenheiten im Gruppenalltag ein Mitspracherecht.